Alles Ding wahret seine Zeit III

Aufgelassener Schuppen

Aufgelassener Schuppen

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Foto morgana

Foto morgana

Foto morgana

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Alien im Eimer

  

Being blue in der www.zustandszone.de

Being blue in: www.zustandszone.de

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Dem Zögernden gehört die Welt!

Teich

Teich

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Lichtschein

Vorhang

Gardine

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Short cuts XXXVI

Heute habe ich mir auf meiner Runde eine Wollmütze gekauft und tief in die Stirn gezogen. In den Straßen fegte ein eisiger Wind, den ich aber kaum merkte. Denn schon nach den ersten Schritten rückte alles immer mehr in die Ferne, und ich spürte nur ein sanftes Prickeln auf der Haut. Selbst die Passanten hielten Abstand. Ich war mittendrin und doch nicht ganz dabei, hellwach und verträumt zugleich. Woran lag es? Vielleicht weil ich Schritt für Schritt dem umlaufenden Schriftzug meiner Mütze folgte: Die Welt muss leider draußen bleiben.

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A Lucky Star: Fritsch at work!

The Hamburg Connection

The Hamburg Connection

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Alles Ding wahret seine Zeit II

Aufgelassene Gärtnerei

Aufgelassene Gärtnerei

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Tranches de vie XVI

Erst der gemeinsam mit C. besuchte Vortrag Vom Freudigen Ereignis zur Freud’schen Überraschung, dann der von mir angeregte Gang durch die kalte Stadt zum Laden am Bahnhof, wo wir uns mit Wein eindeckten, um in seiner Wohnung labernd zu bechern und anschließend einen Film zu gucken über einen Junkie mit kindlichem Gemüt, dessen wunderliches Ende mit dem Besuch eines anderen Freundes zusammenfiel, der von seiner lange zurück liegenden Begegnung mit Wim Wenders erzählte, von dem er meinte, er sei gänzlich uneitel, was ich für eine Fehleinschätzung hielt und in einer bündigen Formulierung kundtat, mit der ich mich verabschiedete, da ich ins eheliche Bett einzukehren wünschte, wo ich, nach einer kurzen Fahrt mit der Bahn, neben meiner Angetrauten zur Ruhe kam und noch über das heilsame Entsetzen sinnierte, zu dem jede psychoanalytische Kur führen sollte, wie es der abendliche Redner ausgedrückt hatte, der übrigens Rath hieß und zahlreiche Pointen setzte, nach denen er immer eine Pause ließ, damit das versammelte Auditorium dem Sinn seiner luziden Wortwahl nachgrübeln konnte, was bei mir nicht selten dazu führte, dass ich den Faden verlor und mich auf einsamen Feldern spazierend vorstellte, die vom Licht des Mondes schneeweiß leuchteten, bis ich aus diesem kapitalen Abseits wieder durch die Lachsalven der Zuhörer aufgeschreckt und mit Gewalt in die Reflexionen des Herrn Rath gestoßen wurde, die mich jedoch alsbald in eine angenehme Langeweile versetzten, aus der ich erst in dem Moment entlassen wurde, als C. mich bat, aufzubrechen und den weiteren Gang dieses noch jungen Novemberabends ins Visier zu nehmen, was mir spielend leicht gelang, wie das bis hierher Geschriebene belegt, von dem ich mitnichten weiß, ob es im Leben irgendeines Lesers dafür eine Verwendung gibt – aber die Zeit vergeht ohnehin, warum also nicht mit der Lektüre dieses sich verspielt windenden Satzes.

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Ballon

Kestnergesellschaft Hannover

Kestnergesellschaft Hannover

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