Archiv der Kategorie: Texte

Wie die Fotos verdanken sich auch die Texte einem Zusammenspiel von Spazieren, Sehen und Festhalten. Im Medium der Sprache versuchen sie Augen-Blicke und Szenen zu konservieren, die mir beim Gehen zu- und auffielen und die meine Einbildungskraft nachhaltig beschäftigten.

Ins Blaue

Je tiefer das Blau wird, desto mehr ruft es den Menschen in das Unendliche, weckt in ihm die Sehnsucht nach Reinem und schließlich Übersinnlichem. (Wassily Kandinsky)

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Löffelwölkchen

Mein liebes Foto, im besten Fall wirst Du mit Lust zur Kenntnis genommen und womöglich sogar kommentiert. Im ungünstigsten Fall nimmt man Dich nur flüchtig wahr und vergisst Dich sofort wieder. Auch möglich wäre, dass ich Dich gar nicht veröffentliche … Weiterlesen

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Tastatouren

In leeren Momenten kniet er sich nieder. Dann dröhnt ihm das Unmögliche in allem entgegen, und er will einmal hemmungslos verweilen vor dem Loch und hineinstarren, gedankenverloren, ohne Eigenwillen, um dann in der Abwesenheit zu versacken. Die Augen werden täglich … Weiterlesen

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Heimaterialien

Alles vorbei, und doch wirkt es nach, was ich bei meiner letzten Heimkehr gesehen, gehört, erinnert habe: die Spur der Küsse, die ich damals auf den Feldwegen meines Heimatdorfes tauschte, die Lichtungen, auf denen ich mich damals nackt sonnte, der … Weiterlesen

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Tachinieren

Habe schlecht geschlafen, bin auf Toilette gegangen, habe warm geduscht, bin wieder ins Bett, habe prekär geträumt, bin unlustig aufgewacht, habe mich angezogen, bin ziellos umhergestreift, habe Sonne getankt, bin leichthin eingekehrt, habe niemanden umarmt, bin alleine geblieben, habe Bier … Weiterlesen

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Herrenabend am Abaton

  Sie haben es wirklich gut, sie trinken Bier und reden über Sachen, die sie mögen.

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Blasen, die auf Pfützen platzen – Heimatlose Notate III

Was wünscht Mann sich: volle Dröhnung, full blast, die letzte Lockerung, die totale Strahlung Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar Außer Spesen nichts gelesen Ein kaum getarntes Grauen huscht durch das Zimmer Motto meines Lebens als Schattenmann: I … Weiterlesen

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LOVE FUCK AMEN – Heimatlose Notate II

Erst Bohrlärm, dann rauschender Schutt, dazwischen polnische Laute, aus fahlen Visagen in weißen Staubwolken ausgestoßen Thermo King hinterlässt himmelblaue Junkbags, vor einer Mauer, die von Graffiti mit Heiligenscheinen verziert ist Let it begin with Kindermusik, in bunten Zimmern mit Klavieren … Weiterlesen

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Regen, der auf Wellblech tropft – Heimatlose Notate I

Shirt: Die Realität ist für diejenigen, die ihre Träume nicht verwirklichen können Bestechend schön, bisweilen betörend, so dass man alles, inklusive sich selbst, vergisst und für Momente allein im Blick zuhause ist Mir gefällt nur der kahle Fleck auf ihrer … Weiterlesen

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GEBRAUCHSANWEISUNG FÜR EINEN DIESER TAGE

Also, wenn deine Frau zur Arbeit gegangen ist, verschaffst du dir im Bad erstmal Erleichterung. Dann legst du Marika flach und dehnst bei einer Französischen Suite deine Glieder. Danach sitzt du auf der Loggia und trinkst in der Sonne Kaffee, … Weiterlesen

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