Archiv der Kategorie: Texte

Wie die Fotos verdanken sich auch die Texte einem Zusammenspiel von Spazieren, Sehen und Festhalten. Im Medium der Sprache versuchen sie Augen-Blicke und Szenen zu konservieren, die mir beim Gehen zu- und auffielen und die meine Einbildungskraft nachhaltig beschäftigten.

Lamentationen eines Mannes mittleren Alters (Erste Folge)

Itzt lacht das Glück vns an / bald donnern die Beschwerden I Einst regnete es im Schlaf und ich schwamm durchs hohe Gras Heute kommen die Abende früh und ich bade in trüben Gewässern Einst schmierte ich die Zahlen und … Weiterlesen

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Reise um einen Tag in 80 Sätzen III

Schreiben heißt, Sätze zu versuchen, um zu sehen, was sie bedeuten können.    1 Heute erzählte er beim Lindenblütentee schmutzige Witze Womit nicht alles über diesen Tag gesagt ist 2 Heute wünschte er sich ein ideales Paletot Womit nicht alles … Weiterlesen

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Cage

There’s something about cages that magnifies freedom … Constraints surround freedom and give it a frame, be they physical cages or a formal structure we choose to create within. They challenge us to ask: How free I can be inside … Weiterlesen

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Absacker

Liebe ist ein Wort, Illusion ein andres und Hoffnung das Grab, in dem wir lebendig sind für eine Nacht, die Zeit stürzt ab, der Wind schlägt über uns zusammen, die Weingläser leuchten. (Christoph Meckel)

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Reise um einen Tag in 80 Sätzen II

Schreiben heißt, Sätze zu versuchen, um zu sehen, was sie bedeuten können.    1 Heute rückte er seine Geheimratsecken ins rechte Licht Womit nicht alles über diesen Tag gesagt ist 2 Heute nahm er sich selbst beim Wort Womit nicht … Weiterlesen

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Reise um einen Tag in 80 Sätzen I

Schreiben heißt, Sätze zu versuchen, um zu sehen, was sie bedeuten können.    1 Heute behielt er seine Gesichtszüge im Depot Womit nicht alles über diesen Tag gesagt ist 2 Heute täuschte er den anderen ein Leben nur vor Womit … Weiterlesen

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Gebrauchsanweisung für einen dieser Tage. Eine Wiedervorlage

Also, wenn deine Liebste am frühen Morgen zu einer längeren Reise aufgebrochen ist, verschaffst du dir im Bad erstmal Erleichterung. Dann legst du Marika flach und dehnst zu einer Lesung von Peter Kurzeck deine Glieder. Danach sitzt du auf der … Weiterlesen

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So‘ne und solche

Ich sehe einen alten Mann, der durch die Straßen rennt, sein lichtes Haar zauselt im Wind, in seinen Händen trägt er gefüllte Taschen und Rucksäcke, wie Geiseln schleppt er sie mit sich, wohin und zu welchem Ende bleibt ungewiss Ich … Weiterlesen

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Tachinieren

Habe schlecht geschlafen, bin auf Toilette gegangen, habe warm geduscht, bin wieder ins Bett, habe prekär geträumt, bin unlustig aufgewacht, habe mich angezogen, bin ziellos umhergestreift, habe Sonne getankt, bin leichthin eingekehrt, habe niemanden umarmt, bin alleine geblieben, habe Bier … Weiterlesen

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Auf dem Weg zur letzten Ziehung

Einer sagt: Ich beobachte sie, doch mein Blick reicht nicht weit genug. So sehr ich sie auch anstarre, es öffnet sich nichts. Ich kann sie nicht erreichen, sie bleibt für sich und selbständig. Mein Blick versucht den Sprung zu ihr, … Weiterlesen

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