Archiv der Kategorie: Texte

Wie die Fotos verdanken sich auch die Texte einem Zusammenspiel von Spazieren, Sehen und Festhalten. Im Medium der Sprache versuchen sie Augen-Blicke und Szenen zu konservieren, die mir beim Gehen zu- und auffielen und die meine Einbildungskraft nachhaltig beschäftigten.

Tachinieren

Habe schlecht geschlafen, bin auf Toilette gegangen, habe warm geduscht, bin wieder ins Bett, habe prekär geträumt, bin unlustig aufgewacht, habe mich angezogen, bin ziellos umhergestreift, habe Sonne getankt, bin leichthin eingekehrt, habe niemanden umarmt, bin alleine geblieben, habe Bier … Weiterlesen

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Herrenabend am Abaton

  Sie haben es wirklich gut, sie trinken Bier und reden über Sachen, die sie mögen.

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Blasen, die auf Pfützen platzen – Heimatlose Notate III

Was wünscht Mann sich: volle Dröhnung, full blast, die letzte Lockerung, die totale Strahlung Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar Außer Spesen nichts gelesen Ein kaum getarntes Grauen huscht durch das Zimmer Motto meines Lebens als Schattenmann: I … Weiterlesen

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LOVE FUCK AMEN – Heimatlose Notate II

Erst Bohrlärm, dann rauschender Schutt, dazwischen polnische Laute, aus fahlen Visagen in weißen Staubwolken ausgestoßen Thermo King hinterlässt himmelblaue Junkbags, vor einer Mauer, die von Graffiti mit Heiligenscheinen verziert ist Let it begin with Kindermusik, in bunten Zimmern mit Klavieren … Weiterlesen

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Regen, der auf Wellblech tropft – Heimatlose Notate I

Shirt: Die Realität ist für diejenigen, die ihre Träume nicht verwirklichen können Bestechend schön, bisweilen betörend, so dass man alles, inklusive sich selbst, vergisst und für Momente allein im Blick zuhause ist Mir gefällt nur der kahle Fleck auf ihrer … Weiterlesen

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GEBRAUCHSANWEISUNG FÜR EINEN DIESER TAGE

Also, wenn deine Frau zur Arbeit gegangen ist, verschaffst du dir im Bad erstmal Erleichterung. Dann legst du Marika flach und dehnst bei einer Französischen Suite deine Glieder. Danach sitzt du auf der Loggia und trinkst in der Sonne Kaffee, … Weiterlesen

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Hecke

Es ist die Hölle, nichts zu tun zu haben, und erbärmlich ist es, etwas zu tun. Wenn wir innehalten im Tun, dann schweifen unsere Blicke ab, werden stumpf und leer, wir erschrecken, erblassen vor dem Nichts, in das sie gleiten, … Weiterlesen

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Verhangen

Im Traum ging ich so vor mich hin und schaute nach oben, dabei hoffte ich auf einen verlässlich blauen Himmel und dachte noch, dass es schön wäre, wenn in ihm kleinere Haufenwolken treiben würden und ein milder Wind ihren Zug … Weiterlesen

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Bettstatt

Im Traum hatte ich Glück, denn ein Mörder verpasste mich, auch der Kampfhund von nebenan trottete an mir vorüber, ohne mich zu beachten, der Wahnsinn befiel andere, die gefährlichen Frauen ließen mich links liegen und ich blieb von Irren verschont, … Weiterlesen

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Traumfrau

Im Traum lächelte mich eine Frau an und fragte: Was tun Sie? Ich verliere Zeit, sagte ich. Ich bin ein Zeitverlierer, das ist meine Arbeit. Ich verschwende sie nicht, ich verliere sie einfach. Ich bin froh, wenn sie davon ist … Weiterlesen

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