Dreamteam

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Fingerzeiger

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Proboscis

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Beton & Schattenfotograf

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U behind the looking glas

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33 verlorene Zeilen

Eine erfror bei Minus 20 Grad an einem Zaunpfahl

Eine andere stand auf dem falschen Versfuß

Die Dritte fand ihre letzte Ruhe unter der Linde meiner Kinderjahre

Die Vierte zerfiel in der Duschkabine eines Seebads

Eine zerschellte am Grauen der täglichen Ereignisse

Eine weitere diente als Dekoration einer Toilette

Eine andere ließ jede Reizaura vermissen

Die Achte emigrierte auf Wolke Sieben

Die Neunte verfiel beim Erstkontakt in tausend Stücke

Die Zehnte kam unter die Räder eines Lasters

Eine fand ihren Meister in einer Fotografie

Eine spuckte beim Buchstabieren Blut und Eiter

Wieder eine andere wurde von ihrem inneren Feuer verzehrt

Die Vierzehnte musste wegen Drogenkonsums weggesperrt werden

Die Fünfzehnte starb beim Zuckerschlecken

Die Sechszehnte verrenkte sich bei einem Metaphernstunt die Glieder

Eine fiel wegen unflätigem Fluchen in Ungnade

Eine andere malochte bis zum semantischen Kollaps

Eine sprengte jeden Rahmen

Eine weitere fand den Schlüssel für die Zeichensetzung nicht

Die Einundzwanzigste starb in einem Luftschloss vor Langeweile

Die Zweiundzwanzigste zog in einen Himmel voller Arschgeigen

Die Dreiundzwanzigste verabschiedete sich wegen Adjektivitis in den Krankenstand

Eine hielt sich zu lange in der Nähe des Pathos auf

Eine andere kam nicht vom Fernsehsessel los

Eine hatte überhaupt keine poetische Lizenz

Eine weitere verfehlte die richtige Gangart

Die Achtundzwanzigste büßte ihre Bodenhaftung ein

Die Neunundzwanzigste litt an unerträglichem Geschwurbel

Die Dreißigste stocherte im Wortnebel

Eine andere gab keinen Anlass zum Staunen

Eine verfiel der Schwermut

Die Dreiunddreißigste verpisste sich auf Nimmerwiedersehen

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„Man kann mit einem Tiger nicht vernünftig reden, wenn man mit seinem Kopf in dessen Maul steckt.“

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Alles auf Anfang

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Finis

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Mood de jour XXIII

Mitten an einem Graumutstag befällt mich das Begehren. Ich gehe ins Bett und sehe, wie in deinem Gesicht die Lust debütiert. Ungeheuer langsam steuere ich in die Meerenge, wo wir auf Gnade und Ungnade dem Verlangen preisgegeben sind. Das Vordringen nimmt seinen Lauf, weit weg von jeglichem Schmerz, für den es ohnehin keine passenden Worte gibt. DU schickst meinen Mund ins Land des vertikalen Lächelns, ein leichtes Beben zittert in uns, dann folgt ein tiefes Absinken in unterseeische Stille, und zuletzt kringelt sich ein wieder landschweres Glied in die Decken, unter denen DU schon reichlich Schlaf genießt. Mich dagegen befördert ein stechender Schmerz auf die Beine, direkt in die Verlockungen der Straßen, denen ich wie ein stiller Verehrer nur folgen will. Vielleicht komme ich ja bei meiner Runde an der Bank am Kanal vorbei, auf der ich so gern sitze. Alle Malaisen würden sich zu meinen Füßen einrollen, damit ich sie mit den Schuhen hin und her bewegen könnte, bis sie die richtige Stellung und Form hätten, um sie mit einem kräftigen Schuss ins Abseits zu kicken. Dort wechselten sie ihre Farbe, und nichts würde mehr daran erinnern, dass sie ein unverkennbarer Teil von mir waren. So hätte ich die nötige Ruhe gefunden, um am Abend die Daumen zu drücken, damit die Träume mich nicht fallen lassen. Zudem müsste ich ein Lied summen und mich zu dir in die mit Glückssträhnen bestickte Decke kuscheln, unter der sich unsere Finger finden würden. Anschließend kämen die Grünverschlossenen Botschaften, die DU für mich enträtseln dürftest. Ja, so könnte dieser Tag enden -, aber noch ist es nicht soweit, noch bin ich unterwegs, während DU in den Zeilen dieses Sexposés wartest.

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