Angehörige

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5 Antworten auf Angehörige

  1. glumm sagt:

    Manch ein Moment hat so viel.. so viel Witz, ich glaube, selbst der liebe Gott hätte ihn verpasst, wärest du nicht zur richtigen Zeit mit der Kamera dagewesen.

  2. Uwe sagt:

    Nun sind alle wirklichen Fotografen bis hin zur Raubsucht habgierig. Unersättlich sammeln sie, was sonst unwiederbringlich verloren wäre: Momente der Schönheit, des Schreckens, der Scham, oder besser ausgedrückt: Sie kreieren diese Momente, indem sie von den unzähligen Bildern, die in der Wirklichkeit in einem unablässig fließenden Strom übereinander gleiten, hin und wieder ein einziges vor dem Instantersatz durch ein anderes bewahren. Getrieben von einer unstillbaren Gier nach mehr und einer mit jedem Foto genaueren Vision der definitiven Aufnahme, gehen sie auch aktiv auf die Jagd nach diesen Momenten, wobei sie einzig die Angst plagt, dass sie gerade blinzeln oder sich den Schlaf aus den Augen reiben, wenn sich plötzlich das ereignet, wonach sie ihr Leben lang auf der Suche sind: der Moment der Momente, das Antlitz Gottes in einem der seltenen Augenblicke, in dem er aus Versehen in den Spiegel seiner Schöpfung schaut. (Roel Bentz van den Berg)

    • Uwe sagt:

      Die Fügungen der Zufalls und das Gespür dafür sind für FotografInnen wichtiger als für andere KünstlerInnen. FotografInnen lauern, stellen Fallen, überreden, manipulieren, komponieren und inszenieren – aber sie sind und bleiben abhängig von Dingen, die sich plötzlich an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit ereignen.
      (Geoff Dyer)

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