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Die hier veröffentlichten Fotos entstehen allesamt beim Spazierengehen. Sie zeigen zufällig in mein Blickfeld geratene und mit der Kamera festgehaltene Motive. Es geht mir bei diesen Augenblicksaufnahmen um eine Zwiesprache mit dem Sichtbaren, in der etwas scheinbar Vertrautes und Alltägliches ins Befremdliche oder Überraschende kippen kann. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, ihre eigene deutende Fantasie tätig werden zu lassen und die Fotos zu kommentieren.Kategorien
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Cinémaginaire II
In einem dunklen Vorführraum sitzend, in der Vorfreude auf den heiß ersehnten Film, blendet mich plötzlich ein Lichtstrahl aus einer Taschenlampe. Wenig später fühle ich einen Druck auf meiner Schulter, ich schaue hoch und ein mir unbekannter Mann bittet mich hinaus, einen Anruf entgegenzunehmen. Ich stehe auf und beim Gehen durch die schier endlosen Reihen verliere ich zunehmend mein Leben aus den Augen und dem Sinn. Es ist wie ein langsames Gleiten in ein Vergessen hinein. Als ich die Kabine betrete, bin ich fast ohne jede Erinnerung an mich und meine Person und hoffe mit den letzten Resten meines mir verbliebenen Ichs nur noch, vom Anrufer erneut mit Leben – wie durch eine Nabelschnur – versorgt zu werden. Dies bleibt aus, denn es meldet sich auf mein Bitten niemand am anderen Ende der Leitung. Die Verbindung ist abgebrochen oder hat nie bestanden. Enttäuscht kehre ich zurück und befinde mich inmitten einer anonymen Menge, die ins grauweiße Flimmern auf der Leinwand vertieft ist. Auch sie bleibt ohne Regung und Mitteilung. Alleingelassen stiere ich ins gestaltlose Einerlei, das nicht enden will, und von dem Film ist nichts zu sehen. Wahrscheinlich hat er nie begonnen. Zuletzt glaube ich mich in dem abstrakten Gewirr selbst als ein graues Pünktchen aufzulösen.
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Color as Field
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Verschlagwortet mit Abstrakt, Jahreszeiten, Natur/Landschaft, Reise-Bilder, Wasser
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Short cuts XXXIII
Der Hahn, der die Menschen in seiner Nähe immer wieder und scheinbar grundlos angriff, ist nun eingepfercht. Eine Frau jagt ihn, nimmt die Harke zur Hand, trifft. Federn fliegen umher, während das Tier benommen taumelt. Dann geht der Mann in den Käfig und nimmt den Hahn an den Beinen hoch. Kopfüber kreist er wild umher. Im Nu erwischt ihn ein fester, mörderischer Nackenschlag. Danach trennt ein blitzendes Messer seinen Kopf vom Rumpf, der weiter zappelt. Dabei blutet er aus und hinterlässt schwingende, sich überkreuzende Drippings auf dem staubigen Erdboden. Er zuckt noch einige Minuten weiter bis zu seinem endgültigen Krepieren. Danach landet er in einer Plastiktüte und wird im Hausmüll entsorgt. Der Mann denkt noch lange an die Anstrengung, die ihm der Hahn in seinem Todeskampf gekostet hat. Er spürt es in seinen Fingern, in den Muskeln seines Arms, der das Tier halten musste, bis es sich vollends ergab. Nicht wenige Nächte wird er von dieser kurz vor dem Ende frei gewordenen Kraft träumen und den trotzig-blöde geöffneten Schnabel des abgetrennten Kopfes im Dreck liegen sehen.
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Being blue XXXXIV
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Rotes Boot
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