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Die hier veröffentlichten Fotos entstehen allesamt beim Spazierengehen. Sie zeigen zufällig in mein Blickfeld geratene und mit der Kamera festgehaltene Motive. Es geht mir bei diesen Augenblicksaufnahmen um eine Zwiesprache mit dem Sichtbaren, in der etwas scheinbar Vertrautes und Alltägliches ins Befremdliche oder Überraschende kippen kann. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, ihre eigene deutende Fantasie tätig werden zu lassen und die Fotos zu kommentieren.Kategorien
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Der Traum eines Teenies
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4 Kommentare
Hitzefrei
Nach dem Aufwachen kam mir keine Verwendung für diesen Tag in den Sinn. Ich wechselte die Lage, döste vor mich hin und schlief ein. Im Traum rannte ich, was das Zeug hielt, rannte immer weiter, ohne mich umzublicken oder langsamer zu werden. Alles zog rasend schnell an mir vorüber, nichts blieb haften in diesem Reigen verwischter Bilder. Noch nicht einmal zum Schiffen hielt ich an. Als ich zu mir kam, war ich zu erschöpft, um aufzustehen. Schlagkaputt ruhte ich aus, spürte die schwüle Luft und fiel wieder in den Schlaf. Nun geisterten urige Bleichgesichter in meinem Traum umher, aber die Unrast war glücklicherweise vorüber. Dafür hielt mich eine Umklammerung fest. Sie erfasste meinen ganzen Körper, presste meine Knochen zusammen, ihre Kraft ließ nicht nach, keine Ahnung, wem sie gehörte oder wer oder was sie steuerte, sie drückte so unnachgiebig, dass ich davon wach wurde. Draußen dämmerte es bereits. Langsam lockerten sich meine Glieder und ich nahm eine kalte Dusche. Dann ging ich auf die Loggia, um meine Haut an der Luft zu trocknen. Das tat gut. Ein letzter Fetzen Licht blitzte am goldenen Kreuz des Kirchturms auf. Ich ging hinein und entschied mich für Bach, nicht zuletzt um die Traumerlebnisse zu vergessen. Der heilige Johannes nahm mich an die Hand und fügte mit einer Partita alles zum Guten. Und jetzt, während ich dieses Notat beschließe, möchte ich betonen, dass selten ein aufgegebener Tag so befriedet endete, wie der vergangene.
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WandBild
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Mood de jour XXIV
Da waren wir, und zuerst bemerkte ich, wie leicht DU warst. Selbst wenn ich dich auf den Armen trug, konnte ich noch unerhörte Sätze tun. Sodann traf mich der Duft, der von dir ausging, und der mich derart berauschte, dass ich nicht von dir lassen konnte. Eng aneinander gedrückt, bildeten wir das in sich verschlungene Tier mit den zwei Rücken. Als die Spitzen deiner Schlangenlocken meine Wangen berührten, durchfuhr ein Stromschlag meinen Körper. Ich fühlte mich einer fremden Macht anheimgestellt. Ich suchte deine Lippen, um dich ganz zu inhalieren. Wir glitten zu Boden und ich fing an, die Konturen deines Körpers zu liebkosen. DU empfingst jede meiner Zärtlichkeiten mit regungsloser Passivität. Kein Wort, kein Laut, die deine Teilnahme glaubhaft bewiesen. Wie eine Voyeuse nahmst DU den Akt hin und versankst in eine ganz eigene, selbstgenügsame Verzückung. Anfänglich erregte mich die rätselhafte Distanz, aber sie löste sich nicht auf, selbst beim Höhepunkt nicht, als DU aus einer furchterregend weiten Ferne zu lächeln schienst. Es herrschte ein Hiatus zwischen uns, und ich ahnte, dass er nicht zu überbrücken war. Bis zum Grund deines Wesens könnte ich nicht vordringen, deine Unzugänglichkeit bliebe bestehen. Alle zukünftigen Berührungen ließen den Abgrund, der uns voneinander trennte, nur noch spürbarer werden, und mit jedem Versuch würde mein Unvermögen fundierter.
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Pantonoia
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Verschlagwortet mit Oberflächen, Räume, Schatten, Schwarzweisheiten, Stillleben
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Sphinx

I don’t see many other purposes of art than to offer people a different way of seeing the same. (Henrik Saxgren)
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Verschlagwortet mit Fundstücke, Mauern, Schatten, Stadtraum
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Bat

I don’t see many other purposes of art than to offer people a different way of seeing the same. (Henrik Saxgren)
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Verschlagwortet mit Fundstücke, Stadtraum, Stillleben
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Holy Sitter

I don’t see many other purposes of art than to offer people a different way of seeing the same. (Henrik Saxgren)
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Verschlagwortet mit Lazy Days / Daze Days, Schattenfotograf, Schwarzweisheiten, Spiegelungen
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Reclining Figure

I don’t see many other purposes of art than to offer people a different way of seeing the same. (Henrik Saxgren)
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Verschlagwortet mit Fundstücke, Lazy Days / Daze Days, Stillleben
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Selige Zeiten, brüchige Bilder I
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Verschlagwortet mit Appropriation Art, Corona-Files, Fundstücke, Menschenbilder, Oberflächen, Unschärfe
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