Intermezzo I

Der Kopf einer jungen Amsel liegt im Dickicht, aus dem Gelächter sprüht. Ein Wortschatz wird zwischen den Zoten gehoben, doch auch das löst keine frohe Erwartung aus. Unterdessen lässt die Anmut von Brüsten ihn von Arkadien träumen. Er weckt seine inwendigen Bilder in Gläsern ein, um später ein Fingerhut nach dem anderen davon zu kosten. Lachsalven brechen los, versaute Lieder werden gesungen, Saufseligkeit greift um sich. Ein Rätselton ist aus einem dunklen Abgrund zu hören. Er springt hinein und schlägt auf den Boden, wo er liegen bleibt, platt wie ein getrocknetes Blatt Männertreu in einem dicken Wälzer, der einer feinnervigen Elfe aus den Händen fällt. Dann wacht er auf, aber ganz woanders. 

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