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Die hier veröffentlichten Fotos entstehen allesamt beim Spazierengehen. Sie zeigen zufällig in mein Blickfeld geratene und mit der Kamera festgehaltene Motive. Es geht mir bei diesen Augenblicksaufnahmen um eine Zwiesprache mit dem Sichtbaren, in der etwas scheinbar Vertrautes und Alltägliches ins Befremdliche oder Überraschende kippen kann. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, ihre eigene deutende Fantasie tätig werden zu lassen und die Fotos zu kommentieren.Kategorien
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Archiv der Kategorie: Texte
Große Zeiten
Neuerdings habe ich einen Vogel, einen kleinen Spatz. Er logiert auf unserer Loggia. Kurz sitzt er auf der Brüstung und schaut sich nervös um. Dann fliegt er auf die grinsende Bacchus-Maske, die an der Wand hängt, und pickt auf den … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Fundstücke, Stadtraum
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Memento
Die Blätter fallen schon. Wie Federn schaukeln sie im Wind und purzeln ganz langsam und lautlos vor mir auf den Weg. Ich halte inne und lächle sie unwillkürlich an. Warum? Vielleicht weil die Blätter ihre Bahn bis zu einem Ende … Weiterlesen
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Cinémaginaire II
In einem dunklen Vorführraum sitzend, in der Vorfreude auf den heiß ersehnten Film, blendet mich plötzlich ein Lichtstrahl aus einer Taschenlampe. Wenig später fühle ich einen Druck auf meiner Schulter, ich schaue hoch und ein mir unbekannter Mann bittet mich … Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Abstrakt, Räume, Schatten, Schwarzweisheiten
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Short cuts XXXIII
Der Hahn, der die Menschen in seiner Nähe immer wieder und scheinbar grundlos angriff, ist nun eingepfercht. Eine Frau jagt ihn, nimmt die Harke zur Hand, trifft. Federn fliegen umher, während das Tier benommen taumelt. Dann geht der Mann in … Weiterlesen
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Klopfzeichen
Ich schaue immer mal von den Texten hoch, die ich hier zusammenstelle, um meine Augen aufzufrischen und aus dem Fenster schweifen zu lassen, und eben jetzt erfeue ich mich an dem leicht bewölkten Himmel und einem Licht, das ein Loch … Weiterlesen
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Mood de jour VI
Je länger DU weg bist, desto schöner wirst DU in der Erinnerung. Je mehr sich dein Bild verwischt, desto verführerischer erscheinst DU mir. Je weniger DU präsent bist, desto gegenwärtiger bleibst DU meinem Sinnen. Je ferner DU stehst, desto näher … Weiterlesen
Tranches de vie XV
Ein Morgen voller Scheinen, wie gemacht für eine Mitschrift. Windböen fegen in die Bäume, die umfangen werden von einem hohen, weiten Himmel, in dem kleine Wolken hängen und eine Sonne unverdrossen leuchtet. Ich höre im Radio „Beziehungsmüdigkeit“ und muss bei meiner … Weiterlesen
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Mood de jour V
DU und ich auf einer Bank im abnehmenden Licht. Eine zögernde Weile passiert nichts als der langsame Rhythmus gemeinsamer Atemzüge, und die sanften Berührungen, welche die Sinne melden, begrüße ich als ein Angebot, mich abzufinden.
Mahlzeit
A leopard went around his cage from one side back to the other side; he stopped only when the keeper came around with meat. A boy who had been there three hours begann to wonder: „Is life anything like that?“ … Weiterlesen
Mood de jour IV
Herrlich ist’s, wenn ich abends zu deinen Füßen sitze und DU mich innig zu kraulen anfängst, während in meinem Kopf müßige Gedanken treiben, die einfach so kommen und gehen, als ob sie vom zarten Druck deiner Finger animiert würden.
