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Die hier veröffentlichten Fotos entstehen allesamt beim Spazierengehen. Sie zeigen zufällig in mein Blickfeld geratene und mit der Kamera festgehaltene Motive. Es geht mir bei diesen Augenblicksaufnahmen um eine Zwiesprache mit dem Sichtbaren, in der etwas scheinbar Vertrautes und Alltägliches ins Befremdliche oder Überraschende kippen kann. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, ihre eigene deutende Fantasie tätig werden zu lassen und die Fotos zu kommentieren.Kategorien
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Short cuts VII
Die Blätter fallen schon. Gerührt sehe ich sie einzeln oder in Guppen von oben langsam auf den Weg vor mir herabpurzeln. Ich halte inne und lächle sie unwillkürlich an, doch warum? Vielleicht weil die Blätter es endlich hinter sich haben, nicht mehr zurück müssen, ihre Bahn gegangen sind und nun heiter trudelnd zu Boden fallen, zu den anderen, wo sie sich einreihen in den Verwesungsprozess, der uns alle erwartet. Ist es das, was mich lächeln lässt? Oder vielleicht das flüchtige Lichtspiel der Herbstsonne auf ihren farbenprächtigen Oberflächen oder ihre spiralförmige Abwärtsbewegung, die bei jedem einzelnen anders verläuft, vereint nur in einem widerstandslosen Fallen. Oder auch weil ich das Trudeln einzelner Blätter aufhalte, indem ich meine geöffneten Hände ausstrecke, das Ende sozusagen verzögere und sie damit in ihrer sonst unbemerkt gebliebenen Einmaligkeit wahrnehme. Ich setze meine Runde fort. An einem Bretterzaun schieße ich ein Foto und lächle auch dabei.
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Falter
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Short cuts VI
Ein fauler Moment auf der Parkbank. Dunstweiße Lichtbahnen stehen zwischen den Baumstämmen. Auf dem Boden herrscht ein staubiges Blätterchaos, darüber zittert ein bewegtes Schattenpuzzle. Sonnenwärme kitzelt auf dem Nasenrücken, ein kühlender Windhauch streift die Stirn. Vereinzelt markieren Hunde ihr Revier. Vogellaute und das sanfte Schwingen ihrer Flügel. Nur in der Ferne tönt dumpfes Verkehrsrauschen. Herrlich weiträumige Minuten vergehen … bis plötzlich wie Geschosse herunter prasselnde Eicheln einen anderen Taktschalg angeben.
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