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Die hier veröffentlichten Fotos entstehen allesamt beim Spazierengehen. Sie zeigen zufällig in mein Blickfeld geratene und mit der Kamera festgehaltene Motive. Es geht mir bei diesen Augenblicksaufnahmen um eine Zwiesprache mit dem Sichtbaren, in der etwas scheinbar Vertrautes und Alltägliches ins Befremdliche oder Überraschende kippen kann. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, ihre eigene deutende Fantasie tätig werden zu lassen und die Fotos zu kommentieren.Kategorien
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Horrorcore Porn
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Jesaja, ja
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April 2020
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Herrenabend am Abaton
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Blasen, die auf Pfützen platzen – Heimatlose Notate III
Was wünscht Mann sich: volle Dröhnung, full blast, die letzte Lockerung, die totale Strahlung
Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar
Außer Spesen nichts gelesen
Ein kaum getarntes Grauen huscht durch das Zimmer
Motto meines Lebens als Schattenmann: I was so good for her back
Sie können doch nicht so einfach Kinder fotografieren. Das sind doch nicht Ihre eigenen, oder?
Und nach allem: Was ist Glück? Föhn im Februar
Motto: Unter dem Kreuz erhöht sich die Milde
Versprechen des Tages:
It could be a game-changer for your business
Das unbefleckte Verhängnis ist wieder ausgeblieben
Müde bin ich, geh‘ zu Grunde
Ich hätte alle Winde Spaniens gebraucht, um sie zu trocknen
Wie ein kleines Tier wiegt sich die Tasche aus feinem Leder sanft auf den festen Pobacken einer jungen Frau hin und her
Das Leben ist absud
Blinkende Brüste,
Knallende Ärsche
Gesangszeile draußen:
Alle Kinder spielen, außer Mona, die hat Corona
make yourself proud : Tatoo an der Innenseite des Unterarms einer jungen Frau
Hinter dem zweiten Wort des dritten Satzes im ersten Abschnitt des fünften Kapitels lauerte die Katze auf einem Schoß
Perfektes Hideaway: Welt ohne Pein im Schlaf, oder beim Lesen
Du eierst so
Nee, ich mäandere
Den ganzen Tag unbrauchbar, aber zu allem bereit
Vor dem Verkehr ordentlich drücken
Hilflos trunken nach Küssen, und am Himmel ein wolkiger Trauerkloß
Eine Novizin badet in Buttermilch, und er denkt nur an GV
Wenn ich Musik höre, kann ich am besten an anderes denken
Wenn Es kaut, kommt Nahrung voran
Mich erregt nichts Nacktes, ich bin Designer
Achtung freilaufender Mund
Die wahren Abenteuer sind im Kopf, und sind sie nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo
Auf welche Provinzbühne sind die Wolken verbannt
So ein Mann muss keinen Preis mehr bezahlen, er selbst ist der Preis
Kurvenstarke Rasanz wackelt über mir und unten trauert eine abgebundene Primel
Komm, ich will dich narkosen, bis der Arzt kommt
Keinen Schimmer, was die Splitterchronik hier soll, auch dieser Zwinger aus Worten enthält nichts anderes als herumfliegende Partikel Wirklichkeit
Schlafes Bruder
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LOVE FUCK AMEN – Heimatlose Notate II
Erst Bohrlärm, dann rauschender Schutt, dazwischen polnische Laute, aus fahlen Visagen in weißen Staubwolken ausgestoßen
Thermo King hinterlässt himmelblaue Junkbags, vor einer Mauer, die von Graffiti mit Heiligenscheinen verziert ist
Let it begin with Kindermusik, in bunten Zimmern mit Klavieren und Trommeln, trotz der gebrauchten Mundschutzmasken, die im Gebüsch vergammeln
Unter dem durchsichtigen Regenschirm wippt der Pferdeschwanz einer Beautyqueen hin und her
Ohne die Fußmassage Lazarus käme ich um und sähe kein Atelier, wo eine NordseeLandschaft für 800 Euro feilgeboten wird
Ein zerplatzer Luftballon liegt neben Prinz Kräuterbutter und grauem Haargras
Sprüche vom Fürst des Friedens an die Mauer getagt: Je suis Auto und Winterhude ist Mega
Weniger Internationale Leuchten, und wenn schon, dann nur der Urknall Nr. 198, leuchtend orange
Einen Genuss gegen Spende verspricht die Minirockerin, die beim Schneider Atelier nur heißen Stoff bestellt, mit viel Mut zur Lücke
Die wichtigsten Geschichten beginnen auf der Straße, bei den schnapsseligen Dauerstehern vom Kiosk
You are waiting for a sign: LECK MICH à la baisse
JR, das „Püppsche“, die Wichsvorlage grauer Nachmittage
Warmbier und Adel, Schwickart und Wedding, ihr sollt nicht zwischen 12 und 14 Uhr im Möwennest klingeln, bitte
Kein Laster ohne Glücksversprechen
Die ZEIT ist auf der Suche nach einem Freund, zwei Matschhändchen trocknen an einer Hauswand, drei Hasenmumien lagern im Schaufenster, davor hechelt ein Mops ohne Frauchen
Wahnsinn rufen die Irren beim Verlassen der Anstalt
Die Amsel fliegt auf, der Zweig winkt ihr nach
Sie ist in einem unbestimmbar fortgeschrittenen Alter, die alte Matrone mit dem Zuviel des Schlechten, ohne Rouge traut sie sich nicht mehr raus
Der Business röhrt an allen Ecken, das Geheul zwischen staubigen Hosenbeinen nervt, dito die bellenden Köter hinter den Jalousien
Ach, und dann noch jenes Stiefelgeklapper auf dem Pflaster, dort bei den Zäunen, wo dutzende Pariser in der Sonne vertrocknen
Ballonverkäufer
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Regen, der auf Wellblech tropft – Heimatlose Notate I
Shirt: Die Realität ist für diejenigen, die ihre Träume nicht verwirklichen können
Bestechend schön, bisweilen betörend, so dass man alles, inklusive sich selbst, vergisst und für Momente allein im Blick zuhause ist
Mir gefällt nur der kahle Fleck auf ihrer Haut, direkt über ihrem Po, in Form eines Schmetterlings
Der ist so putzig, und zugleich der dümmste Hund im Großraum Baden
In Stundenmillimetern laufen sie aufeinander zu
Verleser: Linker Honig statt Imkerhonig
Zitat: Wachgeküsst von der Abrissbirne
Getrimmt von der Ehegeliebten wie ein Königspudel, nur am Gemächt herrscht noch Wildwuchs
Ich würde wohl,
doch es lohnt
nicht
Eine blütenreine Weste
im feuchten Kehricht
Ausrasten: österreichisches Wort für Entspannen
Sanft kullernde Tränen am nahen Weinberg
Das Ruheversprechen eines altrosa Tischtuchs
Das Blau des Himmels drischt meine schlechte Laune hinweg
Ohne dich würde ich aussteigen, und zu wissen, dass du da bist, in Reichweite und auf Sendung, reicht mir aus, um den Tag zu begehen
Ich habe
endlich
das Beste
hinter mir
Im Strudel der Sekunden beugen sich ratlos erstarrte Gesichter in nasse Fliederbüsche
Endlich rauscht es mächtig und der Regen stürzt herab auf alte Paare unter bunten Schirmen
Eine ausweglose Zeile, in die ich mich zurückziehe und einniste
Sich ehrlich beschweigen, im trägen Fluss der nichtssagenden Momente
Ein Versprechen von Olly:
Ich schrubbe Dich
nach Hausfrauenart
Der Trost der täglichen Selbstberührungen
Songzeile: Suspended in nostalgia
Banksprücheklopfer an der Alster:
Per Definition könnte man sagen, alles, was sich bewegt, lebt. Und was ist mit den ziehenden Wolken über uns am Himmel?
Am Oberrhein ist es so heiß, weil dort meist Windstille herrscht. Wisst Ihr das eigentlich?
Kennst Du die Neue Deutsche Welle? Was da drüben kopfunter im trüben Wasser schwimmt hat damit nichts zu tun. Das ist eine tote Ente, die sich in den Wellen wiegt
Vor dem Posten räkelt sich eine junge Schönheit, gelassen schaue ich vorbei
Er wird, nach selbstgemachter Qual, der Henker seines Lebens, das ohnehin wie ein Gesicht des Morgentraums entflieht
Dialogfetzen: Wir haben jetzt ein Enckelchen von zwei Jahren! Von dem da? Nee, der ist ein Blindgänger
Am Ostseestrand habe ich mal Kopfstand gemacht. Dreizehn Minuten. Die Leute blieben stehen und staunten
Anzeige: Frisch geschlüpfte Baby-Stabheuschrecken zu verschenken
The Future
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