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Die hier veröffentlichten Fotos entstehen allesamt beim Spazierengehen. Sie zeigen zufällig in mein Blickfeld geratene und mit der Kamera festgehaltene Motive. Es geht mir bei diesen Augenblicksaufnahmen um eine Zwiesprache mit dem Sichtbaren, in der etwas scheinbar Vertrautes und Alltägliches ins Befremdliche oder Überraschende kippen kann. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, ihre eigene deutende Fantasie tätig werden zu lassen und die Fotos zu kommentieren.Kategorien
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bleibt behütet
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Das Risiko der Freiheit
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Heimaterialien
Alles vorbei, und doch wirkt es nach, was ich bei meiner letzten Heimkehr gesehen, gehört, erinnert habe:
die Spur der Küsse, die ich damals auf den Feldwegen meines Heimatdorfes tauschte, die Lichtungen, auf denen ich mich damals nackt sonnte, der dunkle Tannenwald, der mir damals das liebste Versteck war, die Leute von damals, nun merklich gealtert, aber immer noch mit dialektalen Redewendungen, die mich zurückversetzen und zu jenem Jungen werden lassen, der ich einmal in ihren Augen war, die Äcker mit ihren starren Furchen, die ich damals belächelte, die Wiesen mit den Heuhaufen im Sommer, in die ich damals halsbrecherisch eintauchte, die Gräber all derer, die mit mir damals aufwuchsen und vor mir gingen, die alten Häuser von damals und ihre Fehlstellen im Fachwerk, die damals noch nicht von Schlingpflanzen und Rostblumen überwucherten Autowracks am Rande abgelegener Wäldchen, die verwunschenen Stellen, an denen ich damals in vielerlei Hinsicht Unschuld verlor, die gewissen Miststücke, von denen damals kein Loskommen war, die unsignierten Träume des Adoleszenten, die ich damals an die Wände des Jugendclubs kritzelte, die Geschichten von damals, in die ich verstrickt war, die verbalen Verfehlungen gegenüber den Dorfidioten von damals, die lausbübischen Streiche, für die es damals Saures gab, meine Unkenntnis über die naturtrüben Verhältnisse, in denen damals alle unweigerlich versickerten, mein Papa, der damals Kopf an Kopf mit mir und doch so fern von mir seinen Beschäftigungen nachging, mein juveniles Klugscheißen, mit dem ich damals die Monotonie des Alltags der anderen niedermachte, die Bilder von mir, die damals wie Steckbriefe in den Köpfen der Dörfler hingen und denen ich ums Verrecken nicht ähneln wollte, die übermütigen Ausbruchsphantasien, die der Halbwüchsige damals hegte … etcetera … und heute widerfährt es meinem mittlerweile fernab der heimatlichen Gefilde lebenden, mittelalten Ich immer wieder mal, dass es sich mit einem Ziehen im Herzen zurücksehnt in die Zeit seiner Jugend in diesem durch und durch stinknormalen mittelhessischen Ort, aber es gibt kein Zurück.
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Glasschattenspiel
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Melone im All
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Horrorcore Porn
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Jesaja, ja
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April 2020
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Herrenabend am Abaton
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Blasen, die auf Pfützen platzen – Heimatlose Notate III
Was wünscht Mann sich: volle Dröhnung, full blast, die letzte Lockerung, die totale Strahlung
Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar
Außer Spesen nichts gelesen
Ein kaum getarntes Grauen huscht durch das Zimmer
Motto meines Lebens als Schattenmann: I was so good for her back
Sie können doch nicht so einfach Kinder fotografieren. Das sind doch nicht Ihre eigenen, oder?
Und nach allem: Was ist Glück? Föhn im Februar
Motto: Unter dem Kreuz erhöht sich die Milde
Versprechen des Tages:
It could be a game-changer for your business
Das unbefleckte Verhängnis ist wieder ausgeblieben
Müde bin ich, geh‘ zu Grunde
Ich hätte alle Winde Spaniens gebraucht, um sie zu trocknen
Wie ein kleines Tier wiegt sich die Tasche aus feinem Leder sanft auf den festen Pobacken einer jungen Frau hin und her
Das Leben ist absud
Blinkende Brüste,
Knallende Ärsche
Gesangszeile draußen:
Alle Kinder spielen, außer Mona, die hat Corona
make yourself proud : Tatoo an der Innenseite des Unterarms einer jungen Frau
Hinter dem zweiten Wort des dritten Satzes im ersten Abschnitt des fünften Kapitels lauerte die Katze auf einem Schoß
Perfektes Hideaway: Welt ohne Pein im Schlaf, oder beim Lesen
Du eierst so
Nee, ich mäandere
Den ganzen Tag unbrauchbar, aber zu allem bereit
Vor dem Verkehr ordentlich drücken
Hilflos trunken nach Küssen, und am Himmel ein wolkiger Trauerkloß
Eine Novizin badet in Buttermilch, und er denkt nur an GV
Wenn ich Musik höre, kann ich am besten an anderes denken
Wenn Es kaut, kommt Nahrung voran
Mich erregt nichts Nacktes, ich bin Designer
Achtung freilaufender Mund
Die wahren Abenteuer sind im Kopf, und sind sie nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo
Auf welche Provinzbühne sind die Wolken verbannt
So ein Mann muss keinen Preis mehr bezahlen, er selbst ist der Preis
Kurvenstarke Rasanz wackelt über mir und unten trauert eine abgebundene Primel
Komm, ich will dich narkosen, bis der Arzt kommt
Keinen Schimmer, was die Splitterchronik hier soll, auch dieser Zwinger aus Worten enthält nichts anderes als herumfliegende Partikel Wirklichkeit








