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Die hier veröffentlichten Fotos entstehen allesamt beim Spazierengehen. Sie zeigen zufällig in mein Blickfeld geratene und mit der Kamera festgehaltene Motive. Es geht mir bei diesen Augenblicksaufnahmen um eine Zwiesprache mit dem Sichtbaren, in der etwas scheinbar Vertrautes und Alltägliches ins Befremdliche oder Überraschende kippen kann. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, ihre eigene deutende Fantasie tätig werden zu lassen und die Fotos zu kommentieren.Kategorien
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Song
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Emeriti
So sind wir nun für unbestimmte Zeit in Ruhestand versetzt. An der Peripherie der Kalamitäten tummeln sich die Fingerzeiger und Alarmisten. Auf allen Kanälen lassen die üblichen Krakeeler ihre Unterstellungen zirkulieren. Aber auch Aufmunterungen bleiben nicht aus. Immerhin bekommen die Helfer den Applaus, der ihnen zukommt. Bei aller Einsicht in den Notstand stellen sich die zehrenden Fragen nach dem Warum und der Dauer und dem Danach unentwegt. Noch fehlen verbindliche Antworten, stattdessen Wissensleere, die sich nur langsam zu füllen beginnt. So muss ich ohne eine Eselsbrücke durch den Morast der Stunden gehen, damit beschäftigt, den anderen bei ihrer Nicht-Arbeit zuzusehen oder Balkongespräche zu führen. Solcherart ziehen sich die begegnungskargen Tage unter einem gleichmütig heiteren Märzhimmel hin. Und das gnadenlos helle Licht leuchtet alles wie eine Bühne aus, auf der es gilt, sich mit Abstand durchzuschlagen. Allerlei Prognosen schwappen aus den digitalen Gullys, ein baldiges Ende steht eher nicht in Aussicht. Kaum einer hat einen Schimmer und es droht eine Coronoia. Mit Blick auf das mögliche Vergehen zupfe ich das Motto der Stunde aus meinem Flausenboy: Liebt wie die Geweihe träumen und hofft … auf Klärung!
Disconnected
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Rollenporträt
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Stranger than fiction
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Märzhasen
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Mood de jour XIV
Ich liege im Bett und liebkose ein Phantom. Ohne dich zieht der Morgen um. Nur ein loses Mundwerk bleibt zurück und pflanzt sich auf. Unermüdlich lässt es seine Beine schaukeln, damit mein Warten unterhalten wird. So läuft die Zeit der Narrenherzen ab. DU müsstest eintreten mit einem Peitschenhieb, und die erneute Begegnung wäre möglich. Unterdessen schlägt die Spannung um, als die letzten Tröstungen verstummen. Hinter der Tapete thront ungerührt das azurne Schmunzeln von gestern. Der Teppich riecht nach grauer Vorzeit, die Fäden ludern aus, die Staubmäuse spaßen umher, doch schon lauert die kalte Progression. Außer dem ABC der Tagesprotokollarien ist nichts zu erwarten. Ich fürchte das Pendeln der Wände und hoffe auf einen Sibyllenspruch, der mich zu dir führt. Doch ich streiche nur an den Rändern des Plausiblen entlang. Dabei treffen Petitionen ein, die sich nicht abweisen lassen. Auch schwimmen mir die Zufälle davon, und jedes Techtelmechtel der buchstabenwarmen Zeichen hat ein Ende. Zurück bleibt ein Schriftzug, den ich wohl im Tran meiner Sehnsucht an die Schlafzimmerwand gekritzelt habe: Begehren auf eigene Gefahr.
Kellerbleek
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Allein unter Bäumen
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