In den Pfützen liegt der Himmel

– ein Schritt nach vorn und ich stehe mittendrin, und die Wolken ziehen durch mich hindurch. Diese vergänglichen Überbleibsel des Regens öffnen den Boden, bilden vervielfältigende Flächen, die das Oben unten erscheinen lassen. Es ist eine blendende Verwirrung: Ich blicke in Spiegelbilder und falle in Abgründe, streune um die kleinen, flüchtigen Welten mit ihren glitzernden Lichtreflexen. Ein beiläufiges Geschenk. Selten, viel zu selten, springe ich hinein und lasse das Wasser spritzen, wie es Kinder gerne tun, die alles in das Theater ihres Alltags einbauen.

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3 Antworten auf In den Pfützen liegt der Himmel

  1. Francis J sagt:

    Ce théâtre du quotidien où la pluie joue un rôle, où la pluie donne la réplique, reste pour les adultes que nous sommes trop souvent fondé sur la mémoire et pas suffisamment sur le présent. Lors de la prochaine averse, je vais me mettre à sautiller dans les flaques en riant. Et si l’on me demande ce que je fais, je répondrai que je trouve que la vie est belle.

    Merci pour le lien vers la dame sous la pluie 😉

  2. Uwe sagt:

    Genau, nur zu:
    Eine Runde Kindheit einlegen, täglich! 😉

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