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Die hier veröffentlichten Fotos entstehen allesamt beim Spazierengehen. Sie zeigen zufällig in mein Blickfeld geratene und mit der Kamera festgehaltene Motive. Es geht mir bei diesen Augenblicksaufnahmen um eine Zwiesprache mit dem Sichtbaren, in der etwas scheinbar Vertrautes und Alltägliches ins Befremdliche oder Überraschende kippen kann. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, ihre eigene deutende Fantasie tätig werden zu lassen und die Fotos zu kommentieren.Kategorien
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Dachreiter
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Irgendwann in dieser Nacht hatte ich eine Verabredung mit mir
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Friedhof Ohlsdorf
Jedem Trauernden, der vorüberging, fiel ein Luftballon ins Auge, dessen Schnur sich an einem Zweig am Boden verheddert hatte und der ihm für die Dauer eines Lidschlags ein unverhofftes Blau schenkte.
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Short cuts XLVIV
Gestern vergaß ich meinen Namen, lauschte den Vögeln, schaute in den Himmel, genoss das Licht, hörte Stimmen, schnappte Worte auf, tauchte in Bildern unter, zerstreute die Lasten und las im Literaturkalender über die Fähigkeit, um Menschen zu weinen, die nicht wir selbst sind: Wer wären wir, wenn wir uns, zumindest zeitweise, nicht selbst vergessen könnten?
Die Ungewissheiten des Sehens
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Mood de jour XXVII
Für Ulu, meiner Hand- und Herzgefährtin
Notiz für meine lesende Frau
Du liest und bist nicht bei mir,
sondern überall und nirgends ,
im Buch, dessen Lektüre deinen Atem beschleunigt,
kracht gerade ein Meteorit auf die Erde,
oder ein Boot havariert vor dem Kap der guten Hoffnung,
jedenfalls grummelt es mächtig in deinem Bauch,
etwas bricht sich Bahn, ruft sich in Erinnerung,
ich schaue dich an, Du lächelst,
und schon tollen Schmetterlinge in meinem Bauch, ja wirklich,
auch wenn es kitschig klingt,
es tollen Schmetterlinge in meinem Bauch,
wenn Du mich anlächelst,
und jede Pore meiner Haut will zu dir,
ich lauere auf einen Moment der Zerstreutheit,
in dem Du von den Zeilen abschweifst,
das Buch niederlegst,
aufschaust und mich wahrnimmst,
mich für wahr nimmst,
und wir uns auf ein Gespräch einlassen,
oder unsere Hände auf Wanderschaft schicken,
denn das Wichtigste ist,
dass wir uns nicht aus dem Sinn verlieren,
bis es uns die Sprache verschlägt
und unsere Körper, vom Glück ermüdet, in einen Schlaf fallen,
in dem jeder für sich unter seinen Lidern träumt,
und zurück bleiben diese hundertachtzig Worte,
die darauf warten, gelesen zu werden
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Quelle der Freude
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Zwei linke Hände
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Pendants
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