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Die hier veröffentlichten Fotos entstehen allesamt beim Spazierengehen. Sie zeigen zufällig in mein Blickfeld geratene und mit der Kamera festgehaltene Motive. Es geht mir bei diesen Augenblicksaufnahmen um eine Zwiesprache mit dem Sichtbaren, in der etwas scheinbar Vertrautes und Alltägliches ins Befremdliche oder Überraschende kippen kann. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, ihre eigene deutende Fantasie tätig werden zu lassen und die Fotos zu kommentieren.Kategorien
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Schöpferpause
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Intermezzo III
Manche mögen’s heiß. Er nicht. Ihm sind die moderaten Temperaturen lieber. Nur dann ist er noch zu etwas fähig. Hitze erschlägt ihn und er kann nichts mit sich anfangen. Dann verbröselt ihm der Tag, und kein Tanz mit Worten will gelingen, was ohnehin selten passiert. Er sitzt oder liegt rum, wartet, schaut aus dem Fenster, liest ein paar Gedichte von BUK, diesem verkorksten Genie, grinst und trinkt Kaffee, wartet, nimmt den Zerstäuber und sprüht sich Wasser ins Gesicht, streckt sich auf den Fliesen im Bad aus, japst nach Luft, legt Pflaumen in den Kühlschrank, alles in Slow Motion, denn jede Bewegung bringt ihn zum Schwitzen, freut sich auf die Liebste, die auf sich warten lässt, da sie besseres zu tun hat als ihren alimentierten Tunix zu kraulen. Wenn er Glück hat, fällt er gegen Abend in den Schlaf und träumt. Dann lastet keine Hitze mehr auf ihm und alles ist wie weggeblasen. Nach dem Erwachen bleibt ihm eine leichte Erregung, mit der er auf die Loggia tritt, wo ein milder Luftzug sie in die tropische Nacht weht. Weiter tut sich nicht viel. Vielleicht tönen fremde Stimmen von den Balkonen, vielleicht scheint der Mond silbrig, vielleicht sieht er eine Sternschnuppe verglühen, vielleicht ruft ihn die Liebste ins Bett, vielleicht kommt ihm sogar noch ein notabler Satz unter, aber all das kann seine Bedenken nicht entkräften, mit denen er das Grauen des Morgens erwartet, das einen weiteren heißen Tag ankündigt.
Intermezzo II
Meist bleibt er liegen, ohne die geringste Anwandlung, seine Lage zu wechseln, stundenlang, regungslos, so dass man meinen könnte, er schlafe meditierend oder meditiere schlafend. Und nur unter dem Druck äußerster Notwendigkeit lässt er sich dazu verleiten, aufzustehen und umherzugehen, doch mit einer Geschwindigkeit von nur ein paar Dutzend Metern pro Stunde, wobei er häufig innehält und in Zustände einer seltsamen Zerstreuung verfällt, während derer er schon mal sein ursprüngliches Vorhaben oder Ziel vergisst und sich auf einer Wiese niederlässt, ein Taschentuch über die Augen legt und in der Sonne döst oder zwischen den Grashalmen leise zu singen anhebt. Bei seinem gemächlichen Hin und Her gibt er nie sein Lächeln auf, das man nicht anders als den Ausdruck einer vollständigen Glückseligkeit verstehen kann. Selbst bei der Liebe lässt er sich Zeit, zieht die Annäherungen in die Länge und nur, wenn es zum finalen Schuss kommt, bricht er völlig unerwartet und ohne Scham in frenetische Zuckungen aus, wonach er gleichermaßen beglückt wie erschöpft erneut in seine selbstgenügsame Lethargie verfällt.
Intermezzo I
Der Kopf einer jungen Amsel liegt im Dickicht, aus dem Gelächter sprüht. Ein Wortschatz wird zwischen den Zoten gehoben, doch auch das löst keine frohe Erwartung aus. Unterdessen lässt die Anmut von Brüsten ihn von Arkadien träumen. Er weckt seine inwendigen Bilder in Gläsern ein, um später ein Fingerhut nach dem anderen davon zu kosten. Lachsalven brechen los, versaute Lieder werden gesungen, Saufseligkeit greift um sich. Ein Rätselton ist aus einem dunklen Abgrund zu hören. Er springt hinein und schlägt auf den Boden, wo er liegen bleibt, platt wie ein trockenes Blatt Männertreu in einem dicken Wälzer. Dann wacht er auf, aber ganz woanders.
Layers
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Vandalismus?!
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Augenweide
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Die Liebenden
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Blinding light
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Honi soit qui mal y pense
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