Archiv der Kategorie: Texte

Wie die Fotos verdanken sich auch die Texte einem Zusammenspiel von Spazieren, Sehen und Festhalten. Im Medium der Sprache versuchen sie Augen-Blicke und Szenen zu konservieren, die mir beim Gehen zu- und auffielen und die meine Einbildungskraft nachhaltig beschäftigten.

Short cuts XLVIII

Zwei Milane kreisen vor schwebenden Wolken, ein Starenschwarm wirft seine Loops an die Himmelsleinwand, Raben krächzen in der Ferne, Schwalben albern herum, der Spatzenklatsch tönt im Ohr, kein Hauch an diesem heißen Tag, nur der Flügelschlag der Schmetterlinge bewegt die … Weiterlesen

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Falter im Pool

Bitte (nach Franz Hohler) Könntest du Fotograf das nächste Mal wenn du einen Todeskampf aufnimmst und möglichst nah heranzoomst könntest du dann deine Kamera sinken lassen und stattdessen das Lebewesen retten? Danke.

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Short cuts XLVII

Nach einem heißen Tag köpfe ich den Roten und genieße auf dem Balkon im Schatten die Abwärme der Backsteinwand. Unten im Garten plaudern Syrer, während sie ihr Kanu transportfertig machen. Daneben sitzen rothäutige Twens in der Abendsonne und trinken Bier … Weiterlesen

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Lines

Lebewesen bewegen sich nicht linear. Bögen, Kurven, Schlingen, Überschneidungen, Wiederholungen – wir gehen und gleiten nicht auf geraden Wegen, weder durch’s Leben noch sonstwohin. Spuren in Erde, auf dem Asphalt oder Eis, unbeachtete Überbleibsel von, vielleicht, ein wenig kurzer Freude. … Weiterlesen

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O-See

Am Meer bei heftigem Wind und Regenschauern. Ein Rauschen trifft auf meine Ohren, als wäre ich einem ständigen, tiefen Orgelton ausgesetzt. Das Wasser färbt sich blattgrün, die Wellen überfluten das steinige Ufer mit weißen Schaumkronen. Sie rollen unermüdlich heran. Darüber … Weiterlesen

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Olymp

Hier scheißt ein Gott. Hervorragend. Herausragend, herabfallend, zum Himmel stinkend! Der Olymp! Von hier also werden gar fürchterliche Bierfürze fahren gelassen und braune Brocken mit gelben Soßen hinabgeschleudert in den Orkus, dass es eine Art hat. Ahh, diese Miasmen! Wie … Weiterlesen

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Extemporalien in Dosen oder: Schreiben aufs Geratewohl

Ich saß coronahalber auf meinen vier Buchstaben und ging in meinem Kopf fremd. Dort erschienen mir Sätze, die sich unaufgefordert vermehrten. Ich gab ihnen Nummern und doste sie ein Dosis XI 101 Der Hader ist nicht am Platz. Dafür schlägt … Weiterlesen

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Extemporalien in Dosen oder: Schreiben aufs Geratewohl

Ich saß coronahalber auf meinen vier Buchstaben und ging in meinem Kopf fremd. Dort erschienen mir Sätze, die sich unaufgefordert vermehrten. Ich gab ihnen Nummern und doste sie ein Dosis X 91 Heute brennt mir nichts auf den Nägeln. Wie … Weiterlesen

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Extemporalien in Dosen oder: Schreiben aufs Geratewohl

Ich saß coronahalber auf meinen vier Buchstaben und ging in meinem Kopf fremd. Dort erschienen mir Sätze, die sich unaufgefordert vermehrten. Ich gab ihnen Nummern und doste sie ein Dosis VIII 71 Ein Tausendsassa bietet seine Petitessen feil und wundert … Weiterlesen

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Extemporalien in Dosen oder: Schreiben aufs Geratewohl

Ich saß coronahalber auf meinen vier Buchstaben und ging in meinem Kopf fremd. Dort erschienen mir Sätze, die sich unaufgefordert vermehrten. Ich gab ihnen Nummern und doste sie ein Dosis VII 61 In ihrem Gesicht debütiert die Lust. Er gratuliert … Weiterlesen

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